PEG-Präparation
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So. 10.05.09 15:46 Verfasser: Unbekannt

Polyaethylenglykol-Typen

Ich habe eine dringende Frage
Welche von den stärken ist zu empfehlen? Ich möchte hauptsächlich kleinsäuger und vögel präparieren. Weiss jetzt halt nicht genau was der unterschied ist .
Kann mir das jemand sagen ?
Was ist der Unterschied zwischen PEG 600 und 4000?
Anna-Marie, 04. 05. 2006

Zitat
So. 10.05.09 15:49 Verfasser: Unbekannt

da fällt mir spontan ein, wieso kann man nicht mit einem lösungsmittel im stoff lösen der nacher vedrdampft, so nach dem kleber-prinzip. kann man denn mit einem PEG600 und PEG3000 die verschiedenen kettenlängen mischen? meine idee ist das PEG mit methanol oder aceton,oder einem ähnlich polarem Stoff zu verdünnen, und dann in das Objekt , das zeug verdunstet und dann ist es fest. bin ich da völlig falsch? also mit PEG600 allein kann ich nicht wirklich was anfangen...? Ja Fachliteratur ist auch in planung :) Unbekannt, 05. 05. 2006
Wasser ist das Lösungsmittel

PEG wird in Waser gelöst. Lösungsmittel wie Alkohol oder Azeton wirken enwässernd, was unweigerlich zu Schrumpfungen führt. Das Mischen macht keinen Sinn, weil im schlechtesten Fall wieder nur das PEG mit den kurzen Molekülketten eindringt. Die Idee ist es aber, zuerst das Wasser durch PEG 600 zu ersetzen, dann dass PEG 600 durch PEG 1500 zu ersetzten usw.
Ein weiterer wichtiger Faktor in der PEG-Präparation ist Vakuum.
Philipp Bauer, 06. 05. 200
Zitat
So. 10.05.09 15:47 Verfasser: Unbekannt

da fällt mir spontan ein, wieso kann man nicht mit einem lösungsmittel im stoff lösen der nacher vedrdampft, so nach dem kleber-prinzip.
kann man denn mit einem PEG600 und PEG3000 die verschiedenen kettenlängen mischen?
meine idee ist das PEG mit methanol oder aceton,oder einem ähnlich polarem Stoff zu verdünnen, und dann in das Objekt , das zeug verdunstet und dann ist es fest. bin ich da völlig falsch? also mit PEG600 allein kann ich nicht wirklich was anfangen...?
Ja Fachliteratur ist auch in planung :)
Unbekannt, 05. 05. 2006
Zitat
So. 10.05.09 15:47 Verfasser: Unbekannt

verschiedene Viskositäten!

Je geringer die Zahl beim PEG, desto geringer der Schmelzpunkt. PEG 400 ist bei Zimmertemperatur flüssig, PEG 600 pastös. Je geringer die Visosität, desto einfacher ist es aufgrund der kürzeren Molekülketten das PEG ins Objekt reinzukriegen. Aus diesem Grund fängt man normalerweise bei PEG 600 und wechselt die Objekte in Bäder zu PEG1500 und zum Abschluss zu PEG3000 oder PEG4000. Das Ziel ist es, am Schluss ein PEG mit einem hohen Schmelzpunkt im Präparat zu haben. Sonst beginnt das PEG bei der kleinsten Erwärmung aus dem Präparat zu "triefen"
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Philipp Bauer | 04. 05. 2006
Zitat