Knochenpräparation
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Mo. 02.09.13 21:12 Verfasser: klu

Flottenverhältnis und Weichendauer

Da meine Eigenbau-Mazerations-Anlage eine begrenzte Kapazität hat (100Liter), ich aber rund 12kg Probenmaterial (Gewicht nach abfleischen) habe, erhalte ich dadurch lediglich ein Flottenverhältnis von gut 1:8… Mir ist klar, dass dies viel zu wenig ist, leider fehlen mir aber die Gefriertruhen um portionenweise zu arbeiten. Ich habe ein komplettes Fohlen-Skelett in der Weiche, und selbstredend trübt sich die Weiche nun ziemlich schnell. Kann ich dennoch mit gutem Resultat rechnen, wenn ich die Weiche häufig wechsle (nach Geruch, Trübung und Aussehen des Probegutes urteilend) und ev. die Weichzeit entsprechend verlängere? Oder anders gefragt, kann es dem Gut schaden, wenn es (viel) länger in der Weiche ist?
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Di. 10.09.13 08:25 Verfasser: klu

Aufgrund des hohen Probengewichtes gegenüber der Flottenlänge wechselte ich die Weiche in den ersten 10 Tagen praktisch alle zwei Tage. Danach war das meiste ausgeblutet, die Weiche nicht mehr so schnell trüb und stinkig und das Wechsel-Intervall konnte vergrössert werden. ph-Wert, Salzgehalt sowie Geruch und Aussehen halte ich im Auge beziehungsweise verlasse mich auch auf Augen und Nase :)

Gruss
Klu
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Do. 05.09.13 20:18 Verfasser: Philipp Bauer

Da die Mazeration in ca 2 Tagen abgeschlossen ist kann man ein solch grosses Skelett in 2-3 Durchgänge aufteilen, der Rest bleibt einfach in der Weiche. Wenn man die Rezepturen einhält (Salz, allenfalls pH-Wert kontrollieren...) passiert in der Weiche nichts...
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